Was Ihr Unternehmen von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lernen kann
 
Chris Hutchins AvatarVon: Chris Hutchins
11. August 2016

Was Ihr Unternehmen von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lernen kann

Ebenso wie die übertragenden Sender der Olympischen Spiele 2016 sollten auch Unternehmen regional resonante Inhalte bereitstellen, um globale Verbraucher für sich zu gewinnen.

 

Im Wachstum befindliche Unternehmen können jede Menge von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro lernen. Erst einmal sind da die über 11.000 außergewöhnlichen Athleten. Sie verkörpern den Wert harter Arbeit, Ausdauer und den unermüdlichen Antrieb, sich selbst zu übertreffen – Qualitäten, über die jedes große Unternehmen verfügen sollte.

Die globale Reichweite dieses Ereignisses kann ihm nicht abgesprochen werden, im Gegenteil: Während der Olympischen Spiele wird unsere riesige Welt zu einem viel kleineren Ort. Hier treffen zahlreiche verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinander. All diese Aspekte sollten Unternehmen bei ihren Expansionen in neue globale Märkte berücksichtigen, vor allem online.

Die Olympischen Spiele haben nur zwei offizielle Sprachen und eine französischsprachige Person beklagte kürzlich, es sei ein „täglicher Kampf“, diesen Status der französischen Sprache bei den Spielen aufrechtzuerhalten. Allerdings gelten für Unternehmen solche Einschränkungen nicht. Wie wir bereits berichtet haben, ist es sehr sinnvoll für Unternehmen, Online-Kunden aus aller Welt in der von diesen bevorzugten Sprachen zu bedienen. Dabei sind Übersetzungen unerlässlich, um das Kundeninteresse auf neuen Online-Märkten zu wecken.

Eine weitere Lektion, die Unternehmen von den Olympischen Spielen lernen können, ist die Art, wie diese auf der gesamten Welt übertragen werden. US-amerikanische Zuschauer wissen, dass Bildmaterial in den Vereinigten Staaten vom Sender NBC ausgestrahlt wird. Einwohner Großbritanniens erhalten ihre Reportagen von der BBC. Fans in Frankreich und Spanien verfolgen die Spiele bei France Télévisions bzw. RTVE und so weiter.

Jedoch ist diese Berichterstattung nicht identisch und ist es auch nie gewesen. So lautete im Jahr 1986 eine Schlagzeile eines medienkritischen Magazins: Zwei Länder sehen nie dieselben Olympischen Spiele.

Warum sollte dies auch so sein? Schließlich sind die Interessen der Zuschauer so vielfältig wie die Anzahl der verschiedenen Teilnehmerländer und die Olympischen Spiele an sich. Es ist offensichtlich, dass fotogene Sportarten mehr Sendezeit als andere erhalten, dennoch reflektieren die Präferenzen der Zuschauer die „historischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen“ eines Landes, wie es in dem Bericht des Magazins hieß.

Und dies ist auch heute nicht anders. Die Bevölkerungsanzahl und der Wohlstand sind Schlüsselfaktoren, wenn es darum geht, ob ein Land erfolgreiche Olympia-Teilnehmer hervorbringen kann. Daraus ergibt sich die Dominanz gewisser Länder in einigen Sportarten. Dies wird offensichtlich, wenn man das Programm der US-amerikanischen NBC mit dem der britischen BBC vergleicht. Häufig werden vollkommen verschiedene Sportarten gezeigt: US-Amerikaner sehen oft Gymnastik, Schwimmen und Beachvolleyball, während Briten häufig Reiten, Radrennen und Rudern gucken.

Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass regionale Fernsehsender und Kommentatoren authentische und kulturelle Merkmale berücksichtigende, detaillierte Spielkommentare bieten, wie es kein Ausländer je könnte. Außerdem wollen lokale Zuschauer die Sportarten sehen, in denen die Sportler aus ihren Ländern sehr erfolgreich sind. Die Sendeanstalten wissen das und planen dementsprechend clever, was sie ausstrahlen.

(Und es stimmt tatsächlich: Bei den Olympischen Spielen 2012 in London hatte das US-amerikanische Team knapp 60 % seiner Medaillen seinen Leichtathleten und Schwimmern zu verdanken. Und obwohl oft eigentlich nur scherzhaft gesagt wird, britische Sportler können nur in Sportarten erfolgreich sein, bei denen man sitzt – wie z. B. Rudern – hieß es in einem aktuellen Bericht von Goldman Sachs: „unsere Statistiken weisen darauf hin, dass es durchaus Grund zu dieser Annahme gibt“.)

Doch welche Lehren können Unternehmen nun daraus konkret für ihre Expansionen in neue globale Online-Märkte ziehen? Um Websites auf neuen Märkten erfolgreich zu betreiben, werden Sie mehr benötigen als herkömmliche Übersetzungen. Sehr vergleichbar wie diese einzigartigen Übertragungen der Olympischen Spiele, müssen auch Sie resonante, lokalisierte Inhalte und Kommentare bereitstellen, um enge und authentische Beziehungen zu Kunden aufzubauen.

Lokalisierte Inhalte unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von herkömmlichen, wortwörtlichen Übersetzungen, die keine regionalen Faktoren berücksichtigen. Schließlich werden bei Lokalisierungen Wörter und Ausdrücke verwendet, die auf speziellen Märkten das Kundeninteresse wirklich wecken. Letztlich tätigen Verbraucher mehr Transaktionen auf Websites, die buchstäblich und in übertragenem Sinne ihre Sprache am besten sprechen.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff „Popcorn“ ein gutes Beispiel. In der spanischen Sprache kennen wir mindestens fünf verschiedene Wörter für diesen Begriff, die teilweise nur von Menschen in bestimmten Ländern verstanden werden. Eine nicht adäquate und nicht regionsspezifische Übersetzung würde dazu führen, dass sich Kunden abwenden und somit die Umsetzungsraten fallen.

Lokalisierungen können in der Tat das Markenbewusstsein und Vertrauen in eine Marke auf neuen Märkten steigern und so sehr effektiv das Kundeninteresse wecken. Wir haben bereits viele unserer Kunden dabei unterstützt, das Kundeninteresse auf ihren globalen Websites zu steigern, indem wir ihnen Möglichkeiten der Aktualisierung ihrer übersetzten Inhalte durch solche Lokalisierungen aufgezeigt haben.

Beispielsweise haben wir das Nutzererlebnis und einige Inhalte der Website eines Kunden aus der Reisebranche lokalisiert. Bereits wenige Wochen später war die Anzahl an Seitenzugriffen auf die Website um knapp 75 % angestiegen. Das SERP-Ranking konnte ebenfalls um durchschnittlich 11 Positionen verbessert werden. Außerdem konnte ein Kunde aus der Luftfahrtindustrie dank unserer schwungvollen und authentischen Lokalisierungen einer Werbeaktion seine Anzahl an Bezahlvorgängen um knapp 45 % steigern.

Diese Strategie kann weitaus mehr als herkömmliche Übersetzungen von Texten beinhalten. So haben wir beispielsweise auf Websites Marketingkampagnen in den bevorzugten Sprachen anlässlich regionaler Feiertage oder zur Bewerbung der internationalen Versandmethoden eines Unternehmens gestartet. Die auf bestimmte Feiertage ausgerichteten Lokalisierungen haben gegenüber dem Durchschnitt zu 25 % höheren Umsetzungsraten geführt. Bei einer Werbeaktion zur Bewerbung der internationalen Versandoptionen wurde ein Anstieg der Bezahlvorgänge um knapp 30 % verzeichnet, die einen um über 2.5 Millionen USD höheren Umsatz ermöglichten.

Eines ist klar: Wie wir anhand der Olympischen Spiele feststellen können, wird die Welt zu einem immer kleineren Ort, dies gilt vor allem auch für das Online-Geschäft. Unternehmen, die Kunden auf neuen globalen Online-Märkten nicht nur in der richtigen Sprache, sondern auch mit den richtigen Lokalisierungen ansprechen, können ganz sicher mit einer Goldmedaille rechnen.

 

Chris Hutchins

Marketing Communications Specialist

Die Aufgabe von Chris Hutchins bei MotionPoint besteht unter anderem darin, Vertriebs- und Marketingmaterialien zu erstellen.

 

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