03. September 2008

Web-Gurus helfen Händlern dabei, eine gemeinsame Sprache zu finden

 

The Financial Times recently posted an article discussing MotionPoint’s solution to the problem of getting a single website to speak more than one language.

Der Artikel aus der Financial Times ist nachfolgend abgedruckt.
Von Jonathan Birchall, New York

Web-Gurus helfen Händlern dabei, eine gemeinsame Sprache zu finden

US-Händler wie Wal-Mart und Home Depot sprechen mit spanischsprachiger Fernsehwerbung hispanische Verbraucher in den USA an. Einige, wie beispielsweise JC Penney, betreiben zweisprachige Kundendienst-Zentren, die telefonische Bestellungen entgegennehmen.

Doch der Online-Einkauf, der etwa 7 Prozent der Ausgaben im US-Einzelhandel ausmacht, war bisher hauptsächlich eine englischsprachige Erfahrung – denn es bedarf viel mehr als nur die Anstellung einiger Übersetzer, um eine sich schnell ändernde E-Commerce-Website auch in Spanisch anbieten zu können.

„Das ist traditionell mit viel Arbeit im Bereich IT-Infrastruktur verbunden. Dabei ist die Vorstellung, dass investiert oder jemand eingestellt werden muss, der die spanischsprachige Website verwaltet, eines der größten Hindernisse ... und die Gewinnspanne im Einzelhandel ist nun einmal nicht sehr groß“, sagt John Yunker von Byte Level, einer Consulting-Firma, die sich auf Website-Globalisierung spezialisiert.

Aber es gibt Anzeichen einer Veränderung, hauptsächlich hervorgerufen durch den wachsenden Erfolg eines Web-Service-Unternehmens, MotionPoint, das mit einer technologisch basierten Lösung für das Problem auf den Markt kam, eine Website in mehr als einer Sprache anzubieten.

Seit der Gründung im Jahr 2000 ist MotionPoint schnell gewachsen und hat in den letzten beiden Jahren eine Kundenliste mit mehr als 200 Unternehmen aufgebaut, darunter Delta Air Lines, JetBlue, Amtrak und Domino's Pizza.

MotionPoint arbeitet noch immer mit Humanübersetzern. Laut Will Fleming, Geschäftsführer und Gründer, macht die Übersetzung jedoch nur etwa ein Viertel der Aktivitäten aus, die mit der Erstellung einer mehrsprachigen Version einer Website verbunden sind. Herausforderungen im Bereich IT-Infrastruktur und Website-Management bilden den Rest.

"We are a technology company, not a translation company," he says. "We don't claim to actually translate the words faster than anyone else."

Wenn ein Kunde die fremdsprachige Version einer bestimmten Website, Seite oder eines Artikels aufrufen möchte, leitet ein MotionPoint-Server die Anfrage an die Original-Site weiter. Durch die Antwort, in Englisch, wird MotionPoint veranlasst, eine zuvor übersetzte und im eigenen Datenbestand gespeicherte Version der Seite oder des Artikels abzurufen und an den Kunden zu senden.

Die fremdsprachigen Versionen jeder Seite oder jedes Produkts werden von Humanübersetzern ständig aktualisiert, und zwar mit Hilfe einer Software, die dafür sorgt, dass die Übersetzung in den vorhandenen Platz auf der Seite passt. Die Übersetzer werden außerdem automatisch auf Veränderungen hingewiesen, die auf der Original-Website vorgenommen wurden. Dadurch erfolgt die Aktualisierung des Materials innerhalb weniger Stunden und nimmt nicht mehrere Tage in Anspruch, wie dies beim „traditionellen“ Ablauf einer Übersetzung der Fall ist, bei der nicht direkt mit webbasierten Systemen gearbeitet wird.

Laut Chuck Whiteman, verantwortlich für die Kundenbeziehungen des Unternehmens, wird dem Leistungsvermögen häufig mit Skepsis begegnet – wie zum Beispiel der Fähigkeit, eine voll übersetzte Website innerhalb von drei Monaten einzuführen, während es mit anderen Lösungen mindestens ein Jahr dauern würde. Delta Air Lines, so Whiteman, stellte die Empfehlung des Service durch Amtrak in Frage, bevor die Fluggesellschaft MotionPoint im Jahr 2005 mit der Übersetzung ihrer globalen Reservierungssite beauftragte. Die Skepsis, größtenteils aus der IT-Abteilung, wurde überwunden, und Delta übernahm den Service für mehrere Sprachen, einschließlich Japanisch.

Zu MotionPoints Kunden gehören solch internationale Marken wie Puma und Delta, doch laut Auskunft des Unternehmens konzentriert sich das Geschäft heute zu Dreiviertel auf den hispanischen Markt in den USA. Ende letzten Jahres arbeitete das Unternehmen mit Best Buy zusammen, dem größten Unterhaltungselektronik-Händler in den USA, um eine spanische Version dessen E-Commerce-Site einzuführen.

Laut Whiteman bezweifelte auch Best Buy zunächst, dass MotionPoint eine spanische Version der Website in weniger als 90 Tagen erstellen könne. „Letztendlich haben wir es in 87 Tagen geschafft“, sagt er.

Das vergleichsweise mühelose Vorgehen, mit dem MotionPoint vollständige Websites übersetzt, hat dazu geführt, dass Kunden nunmehr Sprachen online anbieten, die sie sonst nie in Betracht gezogen hätten. Der US-amerikanische Personenzugbetreiber Amtrak hat MotionPoint erstmals zur Erstellung einer spanischsprachigen Reservierungswebsite genutzt. Als das Unternehmen feststellte, wie gut das bei Kunden aus Europa ankam, fügte es außerdem eine deutschsprachige Version hinzu.

Nur eine Handvoll anderer US-Händler bieten zweisprachige Websites, im Gegensatz zu Banken, Versicherungsunternehmen, Fluggesellschaften und Telefongesellschaften. Außerdem bieten die meisten Websites, die auch in Spanisch verfügbar sind, wie beispielsweise der Heimwerkermarkt Lowe's oder die Drogeriekette Walgreens, lediglich Produktinformationen oder Beratung an, nicht aber die Möglichkeit, online einzukaufen.

In Anbetracht des steigenden Interesses bei den Einzelhändlern hat Amazon, der größte Online-Händler der USA, seine eigenen Ressourcen genutzt, um spanische Seiten für spanischsprachige Bücher und Software anzubieten

Nach Schätzungen von Jupiter Research im letzten Jahr würden hispanische Kunden in 13 etwa 2011 Prozent der Internetverkäufe in den USA ausmachen.

Nach Meinung von Steve Davis von GSI Commerce, das globale Web-Dienstleistungen für Einzelhändler anbietet, ist die MotionPoint-Lösung besonders für US-basierte Websites geeignet, im Gegensatz zu Europa, wo Website-Inhaber, die mehr als eine Sprachgruppe ansprechen wollen, einfach von Grund auf separate Websites anbieten. In den USA, so seine Aussage, kann das Übersetzen einer Website ins Spanische vergleichbar sein mit „dem Versuch einen Motor zu wechseln, während das Auto mit Höchstgeschwindigkeit fährt“.

Yunker von Byte Level glaubt, dass US-Händler und andere, die jetzt eine Online-Präsenz auf Spanisch starten, noch eine Menge Arbeit vor sich haben, beispielsweise die Frage, ob man sich für eine spezifische regionale Variante entscheidet oder eine etwas standardisierte Sprachversion anstrebt. Und noch gibt es kein Standardverfahren, wie hispanische Kunden beim Besuch einer Website am besten auf die spanische Version dieser Site aufmerksam gemacht werden können. Aber diese Kunden, so glaubt er, würden die Bemühungen zu schätzen wissen, selbst diejenigen, die perfekt Englisch sprechen.

„Falls Sie sich die demografischen Zahlen in den USA ansehen, müssen Sie den Umgang mit mehr als einer Sprache einplanen, wenn Sie Ihre Kunden erreichen möchten“, so Yunker. „Selbst wenn die Menschen Englisch sprechen, träumen sie möglicherweise noch in Spanisch“.

 

Über MotionPoint

MotionPoint unterstützt erstklassige Marken dabei, auf Märkten weltweit das Interesse von Kunden zu wecken und deren Leben zu bereichern.

MotionPoint hat zusätzlich zu den weltweit effektivsten Website-Übersetzungsdiensten vieles mehr zu bieten. Die schlüsselfertige Plattform kombiniert innovative Technologie mit Big Data, erstklassigen Übersetzungen und einem umfangreichen Fachwissen im internationalen Marketing. MotionPoints Ansatz garantiert die Qualität, Sicherheit und Skalierbarkeit, die man, sowohl online als auch offline, benötigt, um auf einem zunehmend wettbewerbsintensiven globalen Markt erfolgreich zu sein.

 

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