Die 4 größten Herausforderungen in Verbindung mit dem Wachstum durch internationalen <nobr>E-Commerce</nobr>
 
Chris Hutchins AvatarVon: Chris Hutchins
28. August 2015

Die 4 größten Herausforderungen in Verbindung mit dem Wachstum durch internationalen E-Commerce

Der internationale Online-Einzelhandel ist gefragter als je zuvor, und dieser Trend wird sich fortsetzen. Nachfolgend bieten wir Ihnen einige Empfehlungen, die Sie bei der E-Commerce-Expansion Ihres Unternehmens unbedingt beachten sollten.

 

Es war noch nie so einfach, durch die Expansion in neue internationale Märkte, neue Kunden zu erreichen (und Profit zu erzeugen!) – besonders online. In der Tat wird der weltweite B2C-E-Commerce bis 2018 einen Umsatz von 2,3 Billionen USD erreichen, wobei ein Großteil dieses stabilen Wachstums vor allem aufstrebenden, internationalen Märkten zu verdanken ist.

Um über E-Commerce-Websites Wachstum in neuen Märkten zu erreichen, sollten sie in der Landessprache veröffentlicht werden. In der Tat verbringen nahezu 60 % der weltweiten Konsumenten mehr Zeit auf Websites in ihrer eigenen Sprache als auf englischsprachigen Sites – oder meiden Websites auf Englisch komplett.

Jedoch sollten Unternehmen viele weitere wichtige Herausforderungen im Auge behalten, wenn sie eine internationale Expansionsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Wir haben einige problematische Punkte aufgeführt, die zu beachten sind, sowie die eine oder andere Empfehlung, wie diese Probleme eliminiert werden können, sodass Ihr Unternehmen sich auf das konzentrieren kann, was es am besten kann: Kundenbindung und den Verkauf weltklassiger Produkte!

1: Technische Infrastruktur

Die Veröffentlichung von Internetseiten auf internationalen Märkten bedeutet nicht immer, dass diese Seiten von Servern in diesen Märkten betrieben werden sollten. In vielen Fällen ist dies aufgrund vieler Einschränkungen durch die lokale Infrastruktur nicht möglich. Und oft auch nicht notwendig: Latenzprobleme sind bei Verwendung robuster Lösungen, die die Serverlasten gekonnt über größere Regionen hinweg verteilen, normalerweise unüblich.

Trotzdem kann der Bedarf an lokalem Hosting oder geobasiertem Server-Lastausgleich auf anderen internationalen Märkten recht hoch sein. Content Delivery Networks (CDNs) und Server mit geografischem Lastausgleich werden häufig von Unternehmen bei der Veröffentlichung von Seiteninhalten auf ihren Websites für ihre Hauptkunden auf dem Primärmarkt (oft auf Englisch) eingesetzt, um die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ihrer inländischen Website zu verbessern. Zudem haben CDNs auf dem internationalen Markt den zusätzlichen Vorteil, den Gesetzen eines Landes zu entsprechen. Die ist häufig in China der Fall.

Einen Anbieter von Lösungen oder schlüsselfertigen Produkten zu finden, der entsprechende, zugewiesene IT-Ressourcen und, bei Bedarf, geografischen Lastausgleich anbietet, ist unerlässlich. Beim geografischen Lastausgleich wird „eine Kundenanfrage zu dem Service-Knotenpunkt weitergeleitet, der sich (geografisch gesehen) am nächsten zum Kunden befindet, bzw. zu dem Knotenpunkt mit der höchsten Kapazität“, schreibt MotionPoint-Kunde Rackspace. „Die Auswahl des nächsten Service-Knotenpunktes wird über verschiedene Methoden, einschließlich proaktiver Sondierung und Anschlussüberwachung, getroffen.“

Das Ergebnis? Logan Lenz, der als Global Online Strategist bei MotionPoint für weltweites Wachstum zuständig ist, erklärt: „Das System funktioniert bei optimaler Geschwindigkeit, was großartig ist. Jedoch hat dies auch eine anhaltende Komponente. Beobachtung und anhaltende Wartung können bei der Identifizierung von Optimierungen hilfreich sein, um sicherzustellen, dass die Ladezeit verkürzt wird und die Funktionalität der Website reibungslos gewährleistet bleibt.“

2: Logistik/Geopolitischer Stand

Das Internet und der E-Commerce haben eine Zeit eingeläutet, die von unglaublichen Veränderungen und grenzübergreifenden Unterhaltungen, Kulturen und Konsum geprägt ist. Gemäß Bongo International, einem Anbieter von internationalem Versand für Unternehmen, können schlaue Unternehmen, die ihre Produkte ins Ausland versenden, ihre Profite im Durchschnitt um 17 % verbessern.

Doch letztendlich haben – was grenzüberschreitende Verkäufe betrifft – Regierungen und die Bürokratie das letzte Wort.

Ihr Unternehmen muss internationale Importregeln, Gebühren, Steuern und andere Aspekte berücksichtigen. (Dies umfasst den Versand von unerlaubten und nicht allgemein zugelassenen Gegenständen, wobei diese Auflagen von Land zu Land unterschiedlich sind.) Ihr Unternehmen muss außerdem die Exportgesetze berücksichtigen. Manche Regierungen gestatten es nicht, dass Unternehmen legal in spezifische Länder exportieren.

Zudem sind manche internationale Märkte für lokale Korruption oder die Unterstützung des Terrorismus bekannt, oder ihre geografische Lage wird häufig von Naturkatastrophen heimgesucht. Diese und weitere Aspekte können zuverlässige E-Commerce-Transaktionen und Lieferungen negativ beeinflussen.

Es gibt aber bestimmte Wege, diese Risiken abzuwenden.

„Zunächst ist es sinnvoll, Ihr Produkt bzw. Ihre Industrie auf die potentiellen Bedrohungen dieser Gebiete abzustimmen und Lösungen für diese Probleme zu haben“, so Logan. „Zum Beispiel haben manche Versandanbieter Probleme beim Versand von Paketen in Länder wie Pakistan. Auf andere trifft dies nicht zu. Wählen Sie einen Anbieter, der Sie bei Ihrer internationalen Erweiterung unterstützen kann.“

Sie können sich auch mit einem Anbieter zusammenschließen, der bereits auf diesen Märkten etabliert ist und die landesspezifischen Herausforderungen kennt. Er kann Ihr Unternehmen über die besten Vorgehensweisen auf diesen Märkten unterrichten, Ihnen mögliche Lieferungs- und Marketingoptionen aufzeigen, und in manchen Fällen, Ihnen empfehlen, sich um andere Märkte zu bemühen, die mehr Ertrag versprechen und weniger Risiken bergen.

3: Kunden-Service vor Ort

Unternehmen, die in internationale Märkte expandieren möchten, sollten nicht die Kundenservice-Anliegen, die auf diesen Märkten unweigerlich auftreten, außer Acht lassen. Falls Ihr Unternehmen Kundenservice per E-Mail, eingehende Telefonanrufe oder Kontaktaufnahme über Kontaktformulare anbietet, sollte es auch dafür lokalisierte Versionen für neue Kunden geben.

Während eine lokalisierte Website durch sofortige Fragenbeantwortung unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ (in die Sprache des lokalen Marktes übersetzt) als Service für Kunden Kundenanfragen dramatisch reduziert, kann Ihr Unternehmen trotzdem weiterhin Anrufe und E-Mails einsetzen. Das bedeutet häufig die Übersetzung von E-Mail-Inhalten und die Einrichtung von lokalen Telefonnummern von Kundenservicemitarbeitern.

4: Relevante Zahlungsmethoden

„Ohne den Einsatz eines All-in-One-Fulfillment-Partners“, so Logan, „ermöglichen die meisten Zahlungsanbieter die einfache Einspeisung in CMS/CRM-Plattformen.“ Suchen Sie nach Partnern, die die angemessenen Zahlungsmethoden für jeden Markt kennen. Namhafte Verkäufer benutzen Verfolgungsbenachrichtigungen und QA-Teams, um zu gewährleisten, dass diese Zahlungsmethoden jederzeit problemlos funktionieren.“

Einzelhandelsunternehmen in den USA sind mit Kreditkarten und PayPal sehr vertraut, jedoch berücksichtigen viele nicht, dass diese Zahlungsarten nicht überall gleichermaßen geläufig sind. Sollten diese Kunden die von ihnen bevorzugten Zahlungsmethoden nicht vorfinden, werden sie sich gegen einen Kauf entscheiden.

Unsere Nachforschungen bestätigen dies. Logan erinnert sich hierzu an einen Kunden, der eine E-Commerce-Website ins Leben rief und über die ersten Monate hinweg ausschließlich Kreditkartenzahlungen akzeptierte. „Doch nach der Integrierung von lokalen Zahlungsoptionen schossen die Umsätze in die Höhe“, sagte Logan. „Innerhalb weniger Wochen fand ein volles Drittel der Umsätze seiner Website über diese lokalen Transaktionsanbieter statt. Auch die Anzahl der Bestellungen stieg an.“

Ein anderer Kunde bemerkte ebenfalls unglaubliche Erfolge durch die Übernahme lokaler Zahlungsplattformen. Die Umsetzungsrate konnte um 217 %, der Bestellwert pro Transaktion um 33 % und der Umsatz um 210 % gesteigert werden.

Fazit

Die Moral ist leicht ersichtlich: Internationaler Online-Einzelhandel floriert dort, wo die Anzahl der Seitenzugriffe hoch ist, und wird sich dort auch künftig ausweiten. Unternehmen, die Partnerschaften mit erstklassigen Anbietern eingehen, welche über umfassendes Wissen über die Kulturen, die Politik und die Kundenerwartungen der erwünschten Märkte verfügen, haben die Möglichkeit, große Gewinne zu erzielen – und dies über viele Jahre hinweg.

 

Chris Hutchins

Marketing Communications Specialist

Die Aufgabe von Chris Hutchins bei MotionPoint besteht unter anderem darin, Vertriebs- und Marketingmaterialien zu erstellen.

 

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