12. November 2010

Kunden von MotionPoint präsentieren sich als „Pioniere und Anführer“ auf dem hispanischen Markt in den USA, so ein Experte

 

Best Buy und American Family Insurance wurden kürzlich von Joe Kutchera, einem Experten für Hispanic Marketing und Autor des Buches „Latino Link: Building Brands Online with Hispanic Communities and Content“, als „die echten Pioniere und führend im Online-Marketing für Hispanics“ bezeichnet.

Die Firmen wurden in einem kürzlich von Kutchera geleiteten Webinar vorgestellt. Die Veranstaltung fand auf IAB.net statt, der Website des Interactive Advertising Bureau. Das einstündige Webinar kann hier angesehen werden.

<embed src=“http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/607703002” bgcolor=”#FFFFFF” flashVars=“videoId=637694062001&playerId=607703002&viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&servicesURL=http://services.brightcove.com/services&cdnURL=http://admin.brightcove.com&domain=embed&autoStart=false&” base=“http://admin.brightcove.com” name=“flashObj” width=“486” height=“412” seamlesstabbing=“false” type=“application/x-shockwave-flash” swLiveConnect=“true” pluginspage=“http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash”></embed>

Auf der Veranstaltung präsentierte Kutchera überzeugende statistische Informationen zum wachsenden hispanischen Markt in den USA, die vom Multiracial Council des IAB zusammengestellt worden waren (Bericht als PDF). Dann lud er Führungskräfte der MotionPoint-Kunden Best Buy und American Family Insurance ein, über ihre Erfahrungen auf dem hispanischen Markt in den USA zu berichten.

Ana Grace, Site Manager, Hispanic Initiatives & Online Catalogs bei Best Buy, erläuterte zunächst das derzeitige Engagement ihres Unternehmen auf dem hispanischen Markt – betonte allerdings auch, dass das nicht schon immer so war: „(2007) hatten wir ein winziges spanisches Callcenter. Es war Glückssache, ob man in einem Laden einen Mitarbeiter finden konnte, der spanisch sprach", erzählte Sie den Teilnehmern des Webinars. „Online hatten wir einen spanischen Link auf unserer Website, über den man zu der Seite mit unseren Rückgaberichtlinien in Spanisch gelangte. Also nicht gerade ein tolles Kundenerlebnis.“

Dieses Erlebnis wurde maßgeblich verbessert, als die spanische Website von Best Buy 2007 rechtzeitig zur Weihnachtszeit veröffentlicht wurde. Die spanische Website entsprach genau ihrem englischen Gegenstück, d. h. beide Websites enthielten identische Werbeaktionen, Preisangaben, Produktinformationen und Bilder.

Der Händler hatte schon bald das Ziel, diese Strategie zu ändern, sagte Grace. Best Buy wollte speziell auf seine spanischsprachigen Kunden zugeschnittene Inhalte erstellen, wie z. B. Produktfotos, auf denen Hispanics abgebildet waren, oder andere Motive, die sie wahrscheinlich ansprechen würden. Ziel war es, ein „inhaltliches Team um die spanische Site herum aufzubauen“, das „spezifische spanische Inhalte erstellen, das Material wirklich lokalisieren würde“, sagte Grace.

Doch bevor Best Buy in diese Ressourcen investierte, führte die Firma mit hispanischen Kunden Studien Nutzbarkeitsstudien durch. Marketingfachleute erstellten für spanischsprachige Personen eine hinsichtlich Aufbau und Handhabung „lokalisierte“ Test-Website mit Bildern, die sich von denen auf der englischen Site des Händlers unterscheiden. Best Buy erwartete einen Volltreffer. Doch es kam anders.

„Unsere Kunden meinten, dass beide Seiten eigentlich gleich sein müssten,“ sagte Grace. „Sie waren besorgt – sie benutzten Wörter wie ‚diskriminierend’ – als wir ihnen Inhalte zeigten, die anders aussahen oder andere Angebote präsentierten. Selbst wenn es sich um das gleiche Angebot handelte, für das aber ein anderes Foto verwendet wurde, waren sie sehr beunruhigt. Sie hatten das Gefühl, dass man ihnen nicht alles anbot, was man ihnen anbieten sollte.“

Im Verlauf dieser Studien stellte sich nicht nur heraus, dass Parität wichtig war, erklärte Grace. Best Buy fand heraus, dass sie für das Geschäft des Unternehmens vorrangig war.

„Als wir die verschiedenen Ebenen im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit durchgingen und (die Teilnehmer) fragten: ‚Ist es von Bedeutung, wenn wir im Fernsehbild ein Fußballbild anstatt eines American Football-Bildes zeigen?’ , erinnert sich Grace, „da sagten sie immer wieder: ‚Biedert euch nicht bei uns an.’... Einige sagten sogar: ‚Ich interessiere mich nicht mal für Fußball. Ich bin ein bisschen verärgert, dass Sie mich derart klischeehaft betrachten.’ Wir fanden also heraus, dass unsere Kunden innerhalb der Website selbst Parität wollten.“

Diese Verpflichtung zur Parität hat dem Unternehmen dabei geholfen, auch Bindungen zu internationalen spanischsprachigen Kunden aufzubauen, erzählte Grace den Teilnehmern.

„(W)ir fanden sehr schnell heraus, dass viele Kunden (der spanischen Site) außerhalb der USA ansässig waren. Daraufhin beschlossen wir, diese Kunden wirklich willkommen zu heißen“, sagte sie.

Mit der Unterstützung von MotionPoint entwickelte Best Buy eine interstitielle Popup-Webpage für seine mexikanischen und lateinamerikanischen Besucher. Hinter dieser Entscheidung stand die Philosophie, diese Kunden eindeutig und schnell zu binden und „deutlich zu machen, dass sie das gleiche tolle Erlebnis (in Spanisch) erhalten“, sagte Grace. „Wir wollten die Kunden wissen lassen, dass es sich hier um Parität handelt: ‚Wir werden euch nicht etwas anderes anbieten.’ Und dann bitten wir sie, ihre bevorzugte Sprache auszuwählen.

Als wir das taten, bekamen wir einen enormen Zuwachs an internationalen Besuchern“, fuhr Grace fort und fügte hinzu, dass Best Buy kürzlich einen neuen Service eingeführt hat, der es internationalen Kunden gestattet, Bestellungen aus ihren Heimatländern aufzugeben. Die Artikel können in Best Buy-Läden von in den USA ansässigen Freunden und Familienmitgliedern abgeholt werden, oder die Produkte können direkt an deren Adressen geschickt werden.

„Das war ein fantastisches Programm für uns“, sagte Grace über die Online-Sprachinitiative von Best Buy. „Es hat Best Buy beträchtliche Einnahmen beschert.“

In dem Webinar stellte Kutchera auch Jose A. Rivera, Web Experience Manager bei American Family Insurance, vor. Die Website AmFamLatino.com, übersetzt und betreut von MotionPoint, füllte eine entscheidende Lücke in der Strategie von American Family Insurance. „Die Inhalte waren nicht aktionsorientiert", sagte Rivera zur spanischen Onlinepräsenz von American Family, bevor MotionPoint der Website-Übersetzungspartner des Unternehmens wurde. „Die Website für spanischsprachige Kunden war eigentlich identitäts- und perspektivlos."

Rivera beschrieb, wie American Family mit der Nutzung von interaktiven Anwendungen und Erlebnissen in der jeweiligen Sprache erfolgreich das Kundeninteresse weckte: „Ziel ist es, die Inhalte anzubieten, sie ansprechend darzustellen und den Kunden ein Verständnis für Dinge zu vermitteln, an die sie vielleicht nicht sofort denken – Dinge, die sie brauchen, um ihr Heim zu schützen, ob sie nun Hauseigentümer oder Mieter sind ...“, sagte Rivera. „Wir wollen ein Erlebnis bieten, das aufklärend wirkt und Handlungsbedarf aufzeigt.“

Die vielleicht besten Möglichkeiten im Hinblick auf die Reichweite von American Family unter den Hispanics ergeben sich aus den aufkommenden sozialen Medien und im mobilen Bereich. Mit der Nutzung von Syndizierungstools in der jeweiligen Sprache kann American Family zum Beispiel bequem spanische Inhalte auf Facebook und anderen sozialen Netzwerk-Sites posten.

„Es geht vor allem darum, in dem Raum präsent zu sein, in dem unsere Kunden schon sind“, sagte er. „Bei vielen Dingen, die wir aufbauen, möchten wir uns nicht auf (unsere Firmenwebsites) als einzigen Vertriebskanal verlassen.“ Wir wollen sicherstellen, dass wir Leuten, die auf AOL oder Twitter unterwegs sind, ein markenbezogenes Erlebnis bieten können.“

Darüber hinaus war das Unternehmen im Mobilbereich sehr erfolgreich, sagte Rivera. Marktforschungsstudien weisen darauf hin, dass spanischsprachige Personen das mobile Web häufiger nutzen als dies allgemein auf dem US-Markt der Fall ist. „Es geht nicht nur um Apps und SMS. „Wir haben eine umfassende Strategie für den Mobilbereich“, die in Kürze auch in Spanisch umgesetzt werden wird, sagte Rivera.

„Wenn Sie in ein anderes Land übersiedeln ... denken Sie vielleicht nicht unbedingt als erstes daran, in eine Versicherungsagentur zu gehen und Versicherungen abzuschließen“, sagte er. „Sie würden im Internet anfangen.“

Für mehr Informationen über Kutcheras Buch Latino Link besuchen Sie bitte die Website des Autors oder schauen Sie sich jetzt das Webinar an.

 

Über MotionPoint

MotionPoint unterstützt erstklassige Marken dabei, auf Märkten weltweit das Interesse von Kunden zu wecken und deren Leben zu bereichern.

MotionPoint hat zusätzlich zu den weltweit effektivsten Website-Übersetzungsdiensten vieles mehr zu bieten. Die schlüsselfertige Plattform kombiniert innovative Technologie mit Big Data, erstklassigen Übersetzungen und einem umfangreichen Fachwissen im internationalen Marketing. MotionPoints Ansatz garantiert die Qualität, Sicherheit und Skalierbarkeit, die man, sowohl online als auch offline, benötigt, um auf einem zunehmend wettbewerbsintensiven globalen Markt erfolgreich zu sein.

 

Die weltweit führende Enterprise-Globalisierungsplattform

Kontakt