Ist Ihr Technologieunternehmen ideal auf globales Online-Wachstum vorbereitet?

Technologieunternehmen stellen sich bei globalen Expansionen weniger Herausforderungen als Unternehmen aus anderen Branchen. In unserem Bericht erfahren Sie, warum das so ist.

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Chris Hutchins

26. Januar 2017

LESEDAUER: 5 MIN.

Dies sind wunderbare Zeiten für Technologieunternehmen. Es war noch nie so einfach, Verbraucher aus aller Welt auf solch risikoarme und profitable Art und Weise zu bedienen. Außerdem war die weltweite Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen und Produkten noch nie so hoch.

Dank der enormen Produktnachfrage, der konstant steigenden Anzahl an E-Commerce-Lösungen, die internationale Währungen und Zahlungsplattformen unterstützen, und der idealen Online-Versandmethoden bieten sich Technologieunternehmen optimale Voraussetzungen für Expansionen in internationale Märkte.

„Technologieunternehmen können häufig sehr viele Herausforderungen umgehen, die sich Unternehmen aus anderen Branchen bei internationalen Expansionen stellen“, erklärt Victoria Bloyer, Online Strategist des Global Growth Team von MotionPoint. „Betrachten Sie im Vergleich dazu nur einmal die Situation von Einzelhändlern. Im Gegensatz zu diesen müssen sie sich um Lieferdaten, Versandkosten und Rücksendungen nur wenige Gedanken machen. Außerdem stellt die Bereitstellung lokaler Zahlungsmethoden eigentlich kein Problem dar, da es sich bei diesen Unternehmen meistens um B2B-Unternehmen handelt, die groß genug und darauf angewiesen sind, eine Zahlung ihrer Dienstleistungen mit weltweit führenden Kreditkarten anzubieten.“

Tech companies often sidestep so many of the challenges other industries face when expanding overseas.

Cleveren Technologieunternehmen bieten sich auf internationalen Märkten einzigartige Geschäftschancen. In einem kürzlichen Bericht haben wir auf das besondere Wachstum der globalen Mittelschicht hingewiesen. Dies gilt insbesondere für aufstrebende Märkte, auf denen die Nutzung des Internets, von Mobilgeräten und Technologien in atemberaubendem Maße steigt. Zusätzlich zum Ausbau der dortigen Infrastrukturen wächst auch das verfügbare Einkommen dieser Verbraucher stetig an.

Einige Technologieunternehmen weisen bei ihren Expansionen einzigartige Erfolge auf. Denken Sie nur einmal an das Unternehmen Netflix, das im vergangenen Januar an nur einem Tag in 130 neue Märkte eingetreten ist.

Unternehmen wissen, dass dies der ideale Zeitpunkt für globale Expansionen ist, da internationale Märkte die besten Erfolgschancen bieten. Im Jahr 2016 gingen knapp 50 % der US-amerikanischen Unternehmen von einem Anstieg der Transaktionen durch internationale Verbraucher aus. Dies stellt einen bedeutenden Anstieg gegenüber den 39 % aus dem Vorjahr dar. Außerdem waren knapp 90 % dieser Unternehmen der Ansicht, dass globale Expansionen unverzichtbar für ein langfristiges Wachstum waren. Schließlich glaubten auch etwa 70 % dieser Unternehmen, dass aufstrebende Märkte die besten Voraussetzungen für Expansionen boten. (Und damit hatten sie recht, wir werden im Verlauf dieses Artikels näher darauf eingehen.)

Es lässt sich nicht bestreiten, dass „die Welt durch immer mehr Unternehmen, die global expandieren und weltweit ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten, immer näher zusammenrückt“, wie ein Forbes-Mitarbeiter schrieb. Somit stellt sich die Frage, wann der ideale Zeitpunkt Ihres Technologieunternehmens für globale Expansionen ist.

Expansionen begünstigende Faktoren

Eine Führungskraft des Unternehmens Accel Partners, die Technologieunternehmen bei deren Expansionen in neue Märkte unterstützt (und dabei mit internationalen Führungskräften von Google, Facebook, LinkedIn und Uber zusammenarbeitet), empfiehlt, dass „man bei einem Umsatzanteil von internationalen Märkten von mindestens 25 % am Gesamtumsatz international expandieren sollte.“

In bereits veröffentlichten Blog-Einträgen haben wir zahlreiche Empfehlungen gemacht, wie man ideale globale Märkte identifiziert, und elegante (und risikoarme) Methoden vorgestellt, um auf effektive Weise in diese Märkte zu expandieren und diese zu bedienen. Wir werden bald unseren ersten, später jährlich erscheinenden Trendbook-Bericht veröffentlichen, in dem wir die 30 führenden, globalen Online-Märkte dieses Jahres und die wichtigsten Trends vorstellen, die Unternehmen im Jahr 2017 berücksichtigen müssen.

Obwohl es sehr lohnenswert ist, diese Beiträge zu lesen, kristallisiert sich aus diesen doch eine klare Erkenntnis heraus: Entscheiden Sie sich für Märkte, deren Verbraucher bereits Interesse an Ihrer Website für den Primärmarkt zeigen. Idealerweise bestehen auf diesen Märkten eine hohe Internetnutzung, unternehmensfreundliche Richtlinien und Lösungen, die die Bereitstellung regional bevorzugter Zahlungsmethoden und (gegebenenfalls) Prozesse der Auftragsabwicklung ermöglichen.

Choose markets where consumers are already engaging with your primary-market website.

Dabei sollten Sie aufstrebenden Märkten, deren Verbraucher Mobilgeräte intensiv nutzen, eine besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein ideales Beispiel eines solchen Markts ist China: In den Jahren 2013 und 2014 expandierten viele US-amerikanische Technologieunternehmen wie LinkedIn und Uber in diesen Markt und erzielten besondere Erfolge darin, durch mobile Websites das Interesse chinesischer Konsumenten zu wecken, die sehr intensiv Smartphones nutzen.

„Im Bereich der Desktop-PCs konnte keines der US-amerikanischen Internetunternehmen in China bestehen“, erklärte ein Business-Insider-Mitarbeiter, „allerdings bieten sich diesen bei mobilen Websites einzigartige Geschäftschancen ... Dabei profitieren diese US-amerikanischen Technologieunternehmen vor allem von der enormen Größe des chinesischen Markts. Viele dieser Unternehmen, die sich zuerst an Verbraucher richteten, die primär Mobilgeräte nutzen, fokussieren sich nun primär auf chinesische Konsumenten.“

Unsere Analysen haben ergeben, dass folgende Märkte Technologieunternehmen die besten Voraussetzungen für Expansionen bieten:

  • Japan, Taiwan, Singapur und Indien in Asien (beachten Sie, dass japanische Verbraucher Inhalte in ihrer Muttersprache und einen exzellenten Kundendienst erwarten)
  • Deutschland und Spanien in Europa (denken Sie daran, dass die Seitenzugriffe auf spanischsprachige Websites häufig durch spanischsprachige Verbraucher aus Lateinamerika erfolgen)
  • Englischsprachige Märkte wie Großbritannien, Kanada und Australien (obwohl auf diesen Märkten häufig ein hoher Wettbewerb herrscht, bieten sie doch stabile Wirtschaften und Infrastrukturen)

Der ideale Zeitpunkt der Bereitstellung von Websites in den bevorzugten Sprachen

Um schnell nachhaltige Erfolge sicherzustellen, bieten Unternehmen aus den meisten Branchen übersetzte und lokalisierte Websites „ab dem ersten Tag“ an. Dies bedeutet, dass sie lokale Verbraucher von Beginn an in den von diesen bevorzugten Sprachen bedienen. Dies liegt daran, da sich Verbraucher eines Markts, besonders da sie häufig kein Englisch sprechen, von Unternehmen abwenden, die bei Expansionen in internationale Märkte zu Beginn ausschließlich eine Website in englischer Sprache veröffentlichen. Dieser Fehler kann Expansionsbemühungen zum Scheitern bringen.

In diesem Zusammenhang erklärt Victoria Bloyer von MotionPoint, dass Technologieunternehmen im Vergleich zu Unternehmen aus anderen Branchen interessanterweise diese „Dringlichkeit von Übersetzungen“ oftmals nicht zeigen. Ihrer Meinung nach sollte eine unterstützende, „schnelle Eingriffstruppe“ aus Experten zusammengestellt werden, bevor man eine übersetzte und lokalisierte Website veröffentlicht.

Technologieunternehmen, die die Notwendigkeit übersetzter und lokalisierter Inhalte unterschätzen, werden große Probleme haben, auf dem jeweiligen Markt die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

„Falls B2B-Unternehmen Hosting- oder Datenlösungen anbieten, ist es von entscheidender Bedeutung, für solche Dienstleistungen einen Support-Service bereitzustellen“, erklärt die MotionPoint-Mitarbeiterin Victoria Bloyer. Dies kann beinhalten, dass man Vertriebs-, Kundendienst- und andere Mitarbeiter einsetzt, die über fließende Kenntnisse der auf dem regionalen Markt bevorzugten Sprachen verfügen.

„Falls es sich bei dem angebotenen Produkt um eine Software handelt, besteht mehr Spielraum“, führt Bloyer weiter aus. „Obwohl Sie in diesem Fall weiterhin Kundendienstmitarbeiter mit fließenden Kenntnissen in den regionalen Sprachen benötigen, können diese Anforderungen ebenfalls durch übersetzte Online-Inhalte wie Software-Handbücher, „Häufig gestellte Fragen“-Abschnitte und vieles mehr erfüllt werden.“

Natürlich sind auch Software-Lokalisierungen von entscheidender Bedeutung.

Nach der Sicherstellung dieser über Erfolg und Misserfolg entscheidenden Aspekte, liegt es allerdings vor allem an der Übersetzung und Lokalisierung der Website, um Kundentreue aufzubauen sowie das Kundeninteresse und den Umsatz langfristig zu steigern.

„Nach Legen dieser Website-Grundlage wird es Ihnen dank MotionPoint sehr leicht fallen, Erfolge zu erzielen“, sagt Bloyer. „Wir stellen ein einheitliches Markenimage auf allen Märkten, effektive Anpassungen und Lokalisierungen sowie die Funktionalität und Zweckmäßigkeit von Websites sicher. Somit können sich Technologieunternehmen auf die Aspekte konzentrieren, auf die es ihnen vor allem ankommt: den Aufbau und die Erweiterung ihres Kundenstamms auf globalen Märkten.“

Fazit

Falls Sie als Technologieunternehmen an Expansionen in globale Märkte interessiert sind, kann Sie MotionPoint bei der Lokalisierung Ihrer Software sowie bei Übersetzungen und Lokalisierungen Ihrer Online-, Multimedia-Inhalte und Offline-Dokumente (z. B. Produkthandbücher) unterstützen. Wir können Ihnen dabei helfen, Ihrer „schnellen Eingriffstruppe“ aus Experten lokalisierte Inhalte bereitzustellen.

Darüber bietet Ihnen unsere Lösung weitaus mehr als die Übersetzung von Inhalten für Social-Media- und andere Marketingzwecke. Dank ihrer einzigartigen Flexibilität erfüllt unsere Plattform auch andere Anforderungen, die sich bei Ihren Expansionen in weitere Märkte stellen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Sie unterstützen können.

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Chris Hutchins

26. Januar 2017

LESEDAUER: 5 MIN.