Craig Witts Avatar

Craig Witt

18. Dezember 2017

Stellen Sie während Übersetzungsprojekten und bei der Umstrukturierung der Plattform die richtigen Fragen


Der technische und betriebliche Aufwand ist höher, als Sie möglicherweise annehmen.

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Craig Witt

18. Dezember 2017

Ihr Unternehmen steht also vor der anspruchsvollen Aufgabe, zeitgleich zwei unterschiedliche, aber dennoch in Verbindung stehende, entscheidende Aufgaben zu realisieren: Sie führen eine Umstrukturierung oder Änderungen an Ihrer Website durch und erweitern Ihre Online-Präsenz, um globale Verbraucher zu bedienen.

Dies ist in der Tat ein sehr schwieriges Unterfangen. Es ist eine bedeutende Herausforderung, eine Lösung zu finden, die die komplexen technischen Prozesse übernimmt und es Ihnen gleichzeitig ermöglicht, Ihre Marke international anzubieten. Dies sind einige der gängigen, technischen Herausforderungen:

  • Finden des richtigen CMS
  • Übersetzung von Fehlermeldungen und dynamischen Inhalten
  • Übersetzung von Inhalten in Modulen Dritter

Lesen Sie weiter, um mehr über diese Herausforderungen zu erfahren und um die Best Practices kennenzulernen, mit denen Sie diese bewältigen können.

Finden des richtigen CMS

Falls Sie eine Umstrukturierung oder Änderungen an Ihrer Website planen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich für ein CMS entscheiden, das auf vielen Märkten skalierbar ist und Erfolge liefern kann:

Schritt 1: Finden Sie eine Übersetzungslösung, die Ihnen Kompatibilität mit dem CMS bietet, das Sie nutzen oder in Erwägung ziehen. Einige Lösungen können nur mit speziellen CMS genutzt werden. Andere Lösungen sind flexibler und bieten Kompatibilität mit jedem CMS.

Schritt 2: Erstellen Sie eine Umgebung für die Inhaltsbereitstellung (Staging Environment) innerhalb Ihres CMS. Staging Environments bieten Ihnen die Möglichkeit, Inhalte vor der Veröffentlichung auf der Website vorzubereiten, zu entwickeln, zu prüfen und zu bestätigen.

Staging Environments sind unverzichtbar, wenn Sie mehrere Märkte bedienen. Somit ermöglichen Sie es Ihren Sprachexperten und Teams in den jeweiligen Ländern, Inhalte vor der Veröffentlichung zu übersetzen und zu prüfen. Falls Sie mit einem externen Anbieter von Übersetzungen zusammenarbeiten, profitiert dieser auf dieselbe Art und Weise von dieser Umgebung.

Staging Environments können fast allen Anbietern von Übersetzungen zum Erfolg verhelfen. Dies liegt daran, dass diese oftmals komplizierte, uneffektive Prozesse oder veraltete Technologien nutzen, um Online-Inhalte zu lokalisieren, die zu bedeutenden Verspätungen der Bereitstellung der Übersetzungen auf Ihren globalen Websites führen. Sie können oftmals mit der Geschwindigkeit Ihres Geschäfts nicht mithalten und haben – ohne eine hilfreiche Staging Environment – große Probleme damit, die Aktualität der Inhalte auf Ihrer Website für den Primärmarkt auf den globalen Websites zu gewährleisten.

Solche Verspätungen haben gravierende Folgen. Zeitlich präzise geplante Werbeaktionen laufen ab, bevor die Inhalte überhaupt übersetzt wurden. Auf der Website kommt es zu einem „mehrsprachigen“ Erlebnis, das teils aus Inhalten in der lokalen Sprache und teils aus Inhalten in der Sprache für Ihren Primärmarkt besteht, das das Kundenerlebnis entscheidend beeinträchtigt. Dadurch können Kunden sich wie Bürger zweiter Klasse fühlen und sich von der Website abwenden.

Übersetzung von Fehlermeldungen und dynamischen Inhalten

Die meisten modernen Websites sind auf eine bestimmte Art und Weise interaktiv, auch wenn das Endnutzern oftmals nicht direkt auffällt. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um die innovativen AngularJS-Anwendungen. Interaktivität kann sich bereits durch folgende einfache Situationen ergeben:

  • Sie melden sich an, um ein Online-Kundenkonto zu erstellen.
  • Allerdings geben Sie in dem Feld „Telefonnummer“ zu wenige Zahlen ein.
  • Sie werden im Rahmen einer Fehlermeldung von der Website darauf hingewiesen.

Solche Meldungen stammen oftmals aus einer JavaScript-Datei, die dutzende oder hunderte ähnlicher Meldungen beinhaltet. Dabei handelt es sich um eine Reihe aus zu übersetzenden Texten, die je nach der Nutzerinteraktion angezeigt werden.

Es ist seit jeher eine schwierige und zeitintensive Aufgabe, diese Inhalte zu lokalisieren. Fast allen Anbietern von Übersetzungen fehlt das nötige Fachwissen, um diese Zeichenketten an zu übersetzenden Inhalten zu identifizieren, zu extrahieren und anschließend wieder in die übersetzte JavaScript-Datei zu integrieren.

Stattdessen überlassen sie diese Aufgabe ihren Kunden: also Ihnen. Dadurch würde Ihnen ein bedeutender Mehraufwand entstehen, sodass Sie von einer Partnerschaft mit einem solchen Anbieter absehen sollten. Ihre IT-Abteilung muss wichtigere Aufgaben erledigen, und das würde sie Sie im Zweifelsfall auch wissen lassen.

Übersetzung von Inhalten in Modulen Dritter

Die Module, die Sie für spezielle Funktionen und das Optimieren des Nutzererlebnisses auf der Website nutzen, müssen ebenfalls für globale Verbraucher lokalisiert werden. In vielerlei Hinsicht stellt dies gegenüber den bisher genannten Aspekten eine sogar noch größere Herausforderung dar, da diese Module von Drittanbietern stammen und auf Servern abgespeichert und geladen werden, über die Sie keine Kontrolle haben.

Dies sind mögliche Beispiele solcher Funktionen:

  • Ein Buchungstool für Fahrkarten oder Reservierungen
  • Interaktive Funktionen zur Produktsuche (um lagerhaltige Artikel und detaillierte Produktinformationen zu finden)
  • Kassen- oder E-Commerce-Funktionen

Diese Funktionen sind entscheidend für den Erfolg Ihrer Website und das Nutzererlebnis. Die unausgereiften Technologien einiger herkömmlicher Anbieter können diese Inhalte nicht übersetzen, sodass üblicherweise Sie diese belastende Aufgabe übernehmen müssen.

Wenn Sie über Lizenzen für oder den Erwerb von Modulen nachdenken, sollten Sie den Entwicklern in Hinblick auf Übersetzungen folgende Fragen stellen:

  • Können diese Dienste eine lokale Instanz für ihren Service in anderen Sprachen für andere Märkte bereitstellen? (Die meisten Dienste sind dazu nicht in der Lage.)
  • Falls ja: Bieten diese Lokalisierungen, die Ihr Markenimage perfekt repräsentieren können? (Vermutlich nicht.)

Sie können solche Schwachstellen vermeiden, indem Sie White-Label-Module erwerben, die Ihnen einen Betrieb mehrerer Instanzen und Lokalisierungen von Inhalten in jede gewünschte Sprache ermöglichen. Allerdings würde dies einen enormen Anstieg der Kosten und des Aufwands bedeuten, da Sie einen komplexen und fehleranfälligen Übersetzungsworkflow überwachen müssten. Außerdem wären technische Anpassungen und Integrationen nötig.

Somit würde Ihr Mehraufwand nie wirklich nachlassen.

Fazit

Allerdings gibt es eine technologiebasierte Lösung, die all diese Herausforderungen bewältigt. Die proxy-basierte Komplettlösung der Website-Übersetzung bietet Kompatibilität mit jedem CMS und lokalisiert mühelos dynamisch hochgeladene Inhalte und die Inhalte in Modulen Dritter. Und das Beste daran: Ihnen und Ihrem Team entsteht kein fortlaufender Mehraufwand.

Denken Sie immer daran, dass zu übersetzende Inhalte nicht ausschließlich die Texte sind, die Sie auf einer Internetseite sehen. Wenn Sie bei einer Umstrukturierung Ihrer Plattform über Ihr CMS und Ihren Übersetzungsanbieter nachdenken, müssen Sie sich immer die Frage stellen, ob und wie diese dynamischen Inhalte übersetzt werden können. Ihre Fähigkeit, ein nahtloses Nutzererlebnis und eine Website in einer bevorzugten Sprache zu bieten, ist von entscheidender Bedeutung für Ihren Erfolg bei internationalen Verbrauchern.

Bildquelle: dnd_project/Shutterstock

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