Preisunterschiede des iPhones von Apple auf globalen Märkten
 
Chris Hutchins AvatarVon: Chris Hutchins
07. September 2016

Preisunterschiede des iPhones von Apple auf globalen Märkten

Erfahren Sie, warum das neue iPhone 7 auf einigen globalen Märkten teurer ist als auf anderen und wie Sie auf Ihren eigenen globalen Websites kundenfreundliche Optionen bereitstellen.

 

Das Warten für Technik-Begeisterte und Smartphone-Käufer aus aller Welt hat endlich ein Ende: Unter großem Beifall wurden die neuen Funktionen und Merkmale des iPhone 7 von Apple heute bekanntgegeben. (Natürlich gab es aber auch wieder einige kritische Stimmen.)

Die US-amerikanische Bevölkerung hat dabei am meisten zu jubeln, schließlich ist das iPhone in diesem Land am günstigsten. Viele globale Verbraucher haben in dieser Hinsicht nicht so viel Glück.

Die Preise für das iPhone variieren weltweit enorm. Beispielsweise müssen Verbraucher aus Indonesien und Schweden für ein iPhone 6 wesentlich mehr bezahlen, als Personen in den Vereinigten Staaten. Allerdings ist der Preis in Brasilien noch bedeutend höher. Hier müssen Sie anstatt 598 USD in den Vereinigten Staaten unglaubliche 931 USD bezahlen. Somit liegt der Preis um 56 % höher.

Wie kommen diese unterschiedlichen Preise zustande?

Warum unterscheiden sich die Preise für ein iPhone in verschiedenen Ländern also so enorm? Apple wurde in der Vergangenheit immer wieder eine Preisdiskriminierung vorgeworfen, auch wenn die kritischen Stimmen in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben. (Obwohl niemand widersprechen wird, dass Apple aus seinen Smartphone-Verkäufen so viel Profit wie möglich schlägt.)

Allerdings weisen Daten des Weltwirtschaftsforums darauf hin, dass die iPhone-Preise in Brasilien in den vergangenen fünf Jahren enorm gesunken sind. Allein im vergangenen Jahr mussten Brasilianer für das iPhone 6 atemberaubende 1.250 USD bezahlen. Dieser Preisunterschied liegt darin begründet, dass die brasilianische Währung gegenüber dem US-Dollar 10 % an Wert zugelegt hat.

In diesem Zusammenhang schrieb ein Redakteur von Cult of Mac in einem Artikel im Mai: „Diese unterschiedlichen iPhone-Preise liegen nicht alleine an der Gier von Apple: Das Steigen und Fallen der Preise ergibt sich aus den sich ändernden Wechselkursen, den Importsteuern, den regionalen Steuern und, in einigen Fällen, sogar aus scheinbar zusammenhanglosen Bestimmungen, wie Abgaben für Privatkopien.“

Dies ist beispielsweise in Deutschland der Fall. Laut einem Bericht von Cult of Mac im Januar liegen hier die Preise für Smartphones und Tablets von Apple aufgrund eines einzigartigen „Abkommens, das deutsche Handelsverbände mit Rechteinhabern geschlossen haben, um die Kosten der „Privatkopien“ Ihres iPhone oder iPad zu decken“, höher. Diese zusätzlichen Kosten sollen mögliche Geschäftsverluste kompensieren, die Inhaber von Urheberrechten durch nachgeahmte digitale Inhalte möglicherweise erleiden. Somit müssen deutsche Verbraucher einen höheren Preis für ihr iPhone bezahlen, unabhängig davon, ob sie Raubkopien auf ihren Smartphones haben oder nicht.

Ein weiterer beeinflussender Faktor sind die Währungsschwankungen. Im September letzten Jahres führte der geschwächte Euro zu einem unglaublichen Anstieg der iPhone-Preise in Frankreich. Somit war ein Einsteigermodell des iPhone in Frankreich mehr als 30 % teurer als ein vergleichbares Modell in den Vereinigten Staaten. Der schwache Euro hatte ebenfalls negative Auswirkungen auf die Preise, die Verbraucher in Deutschland zahlen mussten. Auch in Großbritannien mussten die Verbraucher gegenüber den US-Amerikanern knapp 185 USD mehr für ein ungelocktes Smartphone bezahlen.

Darüber hinaus wird die Kundenwahrnehmung (und die beworbenen Produktpreise) auch von den Steuern beeinflusst. In den Preisen in Großbritannien und anderen Ländern ist die Mehrwertsteuer enthalten. Dies ist in den Vereinigten Staaten und Kanada jedoch nicht der Fall, wodurch die Verkaufspreise in Nordamerika geringer erscheinen. Außerdem hat auch der starke US-Dollar im letzten Jahr die Preise in Kanada und Australien in die Höhe getrieben.

Allerdings muss klargestellt werden, dass „Apple pro verkauftem iPhone in Frankreich nicht 30 % mehr Umsatz erzielt als in den Vereinigten Staaten“, berichtete der Telegraph im vergangenen Jahr, „da ein Großteil der höheren Preise in den Steuern begründet liegt.“

In einem Artikel des Telegraph wurde den britischen Lesern in diesem Zusammenhang folgende Empfehlung ausgesprochen: „Dies bedeutet nicht automatisch, dass Sie auf Ihrer nächsten Reise in die Vereinigten Staaten ein iPhone kaufen sollten. Selbst wenn Sie in einen Bundesstaat reisen, in dem es keine Mehrwertsteuer gibt, müssen Sie bei Ihrer Rückkehr nach Großbritannien dennoch die Mehrwertsteuer bezahlen.“

Laut eines Berichts von PhoneArena zu Beginn dieses Jahres ist diese Mehrwertsteuer in Europa ziemlich hoch: in Deutschland beträgt sie 20 % und in Ungarn sogar 25 %.

Apple kontrolliert die Preise

In Internetforen kann man endlose globale Verbraucher finden, die in Apples US-amerikanischem Online-Store günstigere iPhones kaufen wollen. Das Problem hierbei: der US-Store von Apple verschickt keine Produkte an Adressen außerhalb der Vereinigten Staaten. Außerdem „sollten Personen keine Produkte ausführen, die sie online bei Apple erworben haben“, warnt das Unternehmen.

Allerdings können US-amerikanische Verbraucher iPhones auf Apples US-Website als Geschenke kaufen und diese Freunden zuschicken, beispielsweise nach Mexiko, in einige europäische Länder und in vier Länder in Asien: Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Thailand.

Nicht jede Person auf der Welt hat jedoch so zuvorkommende, amerikanische Freunde, und falls doch, lebt nicht jeder in einem der zuvor genannten Länder. Diese Verbraucher entwickeln oft clevere Methoden, um neue, ungelockte iPhones in den Vereinigten Staaten zu kaufen – häufig über Websites von Drittanbietern wie eBay – und diese in ihre Heimatmärkte zu verschicken. Diese iPhones müssen ungelockt sein und dürfen keinen Vertrag mit einem lokalen Telefonanbieter enthalten, um auf den internationalen Märkten wie gewünscht genutzt werden zu können.

Versanddienste wie MyUS bieten in diesem Zusammenhang nützliche Ratschläge. „Selbst wenn man die internationalen Versandkosten dazu rechnet, ist es häufig wesentlich günstiger, ein iPhone direkt in den Vereinigten Staaten zu erwerben“, hieß es in einem aktuellen Artikel von MyUS.

Kundenfreundliche Lösungen

Wir haben kürzlich einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem wir erklärt haben, wie europäische Unternehmen in einer Situation der zunehmenden Kritik am Geoblocking – einer weit verbreiteten Online-Technik, mittels der Unternehmen je nach geografischem Standort eines Nutzers dessen Zugang zu ihren internationalen Websites beschränken – auf kundenfreundliche Art und Weise je nach geografischem Standort der Kunden die Preise kontrollieren können.

Aus allen Kontinenten und Branchen stammende Unternehmen können von dieser Empfehlung profitieren. Durch Nutzung der Website-Übersetzung und speziellen Technologien von MotionPoint können expandierende Unternehmen ihre internationalen Kunden auf eine Art und Weise bedienen, die eine gesteigerte Kundeneinbindung und höhere Umsätze ermöglicht. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige dieser Lösungen vorstellen:

  • Zu allererst können Unternehmen durch Bereitstellung übersetzter Versionen ihrer Websites in den lokal bevorzugten Sprachen ein weit höheres Kundeninteresse auf ihren Zielmärkten erreichen, als wenn sie ihre Websites ausschließlich in englischer Sprache veröffentlichen.
  • Durch Übersetzung anderer entscheidender Faktoren wie URLs und Sitemaps – und nicht ausschließlich Inhalten auf der Website – und Nutzung angemessener, linguistischer „Hreflang“-Tags für Suchmaschinen, kann die Anzahl der organischen Seitenzugriffe entscheidend gesteigert werden.
  • Optimierungen, die das Erlebnis globaler Verbraucher auf der Website verbessern, werden diesen Anreize bieten, länger auf der Website zu verweilen und Käufe zu tätigen. Von solchen Lokalisierungen kann auf vielfältige Art und Weise profitiert werden: beispielsweise können resonante Kampagnen gestartet und marktspezifische Produkte beworben werden

Die MotionPoint-Plattform ermöglicht es Unternehmen – unter anderem durch skalierbare Übersetzungslösungen und die Seitenzugriffe und das Kundeninteresse steigernde Technologien – auf clevere Art und Weise die Anzahl der Seitenzugriffe und Umsätze durch Verbraucher aus aller Welt zu steigern. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Unternehmen Modehändler, internationale Fluggesellschaften oder Anbieter von iPhones sind.

Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.

 

Chris Hutchins

Marketing Communications Specialist

Die Aufgabe von Chris Hutchins bei MotionPoint besteht unter anderem darin, Vertriebs- und Marketingmaterialien zu erstellen.

 

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MotionPoint unterstützt erstklassige Marken dabei, auf Märkten weltweit das Interesse von Kunden zu wecken und deren Leben zu bereichern.

MotionPoint hat zusätzlich zu den weltweit effektivsten Website-Übersetzungsdiensten vieles mehr zu bieten. Die schlüsselfertige Plattform kombiniert innovative Technologie mit Big Data, erstklassigen Übersetzungen und einem umfangreichen Fachwissen im internationalen Marketing. MotionPoints Ansatz garantiert die Qualität, Sicherheit und Skalierbarkeit, die man, sowohl online als auch offline, benötigt, um auf einem zunehmend wettbewerbsintensiven globalen Markt erfolgreich zu sein.

 

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