7 intelligente Strategien, um den richtigen Partner für Website-Übersetzungen auszuwählen

Ein Verständnis für die einzigartigen Aspekte der Website-Übersetzung kann Ihnen helfen, unerwartete Kosten, Verzögerungen und Risiken zu vermeiden.

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Craig Witt

16. August 2017

LESEDAUER: 4 MIN.

Studien belegen immer wieder, dass Unternehmen von steigenden Online-Seitenzugriffen, Einbindung und Umsatz profitieren, wenn sie Websites in den bevorzugten Sprachen ihrer globalen Kunden veröffentlichen.

Aber wie wählen Sie einen Partner für die Übersetzung aus, der den Online-Erfolg Ihrer Marke bei der Expansion in internationale Märkte sicherstellen kann? Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können, einen Anbieter von Website-Übersetzungen zu finden, dem Sie Ihr Unternehmen und Ihre Marke anvertrauen können.

1. Definieren Sie einen klaren Projektumfang

Die Kosten für Website-Übersetzungen werden oft von der Wortanzahl bestimmt – der Anzahl der Wörter einer Website, die übersetzt werden soll. Jedoch enthalten Websites auch Inhalte, die für die meisten Kunden (und Vermarkter!) nicht sichtbar sind, aber dennoch übersetzt werden müssen.

Die meisten Anbieter von Website-Übersetzungen übersehen Wörter, die sich in Bildern, Anwendungen, Metadaten usw. befinden. Da die von ihnen genutzte Technologie zur Inhaltserkennung so unzureichend ist, unterschätzen diese Anbieter oft den Umfang des Projekts. Dies führt im Laufe des Projekts zu unerwarteten Kosten – und längeren Lieferzeiten.

Die besten Anbieter von Website-Übersetzungen nutzen ausgefeilte Technologien, um dieses komplexe Problem zu lösen, und bieten eine exakte Kostenschätzung ohne Überraschungen und Verzögerungen.

Die meisten Anbieter von Website-Übersetzungen übersehen Wörter, die sich in Bildern, Metadaten usw. befinden und unterschätzen den Umfang eines Projekts.

2. Treffen Sie eine intelligente Wahl, was die Übersetzungskosten betrifft

Anbieter von Übersetzungen bieten oft niedrige Übersetzungspreise pro Wort, um potentielle Kunden anzulocken. Aber der Preis pro Wort ist differenzierter, als er auf den ersten Blick aussieht. Beispielsweise können Anbieter die Kosten anderer Dienstleistungen erhöhen, um diese geringen Preise auszugleichen. Außerdem sollte man die Qualität dieser Übersetzungen nicht unberücksichtigt lassen. Qualität hat ihren Preis.

Erwägen Sie bei der Auswahl eines Übersetzungspartners die tatsächlichen Kosten, d. h. die folgenden Aspekte, die mit solchen Übersetzungen verbunden sind:

  • der Übersetzungsprozess selbst
  • die Qualität dieser Übersetzungen
  • die Umsetzungszeit
  • Korrekturlesen, Bearbeitung und Projektmanagement

Verlockende Preise pro Wort signalisieren häufig, dass in einem oder allen dieser Bereiche Kompromisse gemacht werden.

3. Suchen Sie nach der höchsten Übersetzungsqualität

Leider stellen nicht alle Anbieter von Übersetzungen kompetente Übersetzer an – und mangelhafte Übersetzungen können die Glaubwürdigkeit einer Marke untergraben. Im Regelfall sollten erstklassige Anbieter Folgendes vorweisen:

  • eine angemessene Zertifizierung
  • Fachwissen in der Branche und Materie
  • die Fähigkeit, die Sprache Ihrer Marke authentisch zu übersetzen
  • einwandfreie Referenzen

Suchen Sie nach Anbietern, die die Sprache Ihrer Marke authentisch übersetzen können. Gute Referenzen sind ebenfalls unabdingbar.

4. Achten Sie auf Geschäftsmodelle

Die meisten Lösungen nutzen Anwendungen, die auf die Verbesserung ihres internen Übersetzungsprozesses ausgelegt sind – und auf die Maximierung Ihrer Kosten für die Übersetzung. Dieser starre Ansatz stammt von älteren Geschäftsmodellen, die vom Zeitalter der traditionellen Dokumentübersetzung geprägt wurden.

Die besten Anbieter von Website-Übersetzungen bieten effiziente Abläufe, Kostenersparnisse, eine schnelle Markteinführung und makellose Leistungen. Sie möchten Ihnen zum Erfolg verhelfen und Ihre globale Reichweite erhöhen. Sie weisen auch ihre Kosten klar aus.

5. Erwägen Sie eine anhaltende Geschäftspartnerschaft

Sie benötigen eine Lösung, die sofort Übersetzungen für neue oder geänderte Inhalte liefern kann, sobald diese auf Ihrer englischen Website veröffentlicht werden.

Die meisten Anbieter sind dazu nicht imstande. Wieso? Die Erstellung mehrsprachiger Websites erfordert unterschiedliche Prozesse, die weit über die Übersetzung hinausgehen, unter anderem:

  • Export von Inhalten aus Backend-Systemen
  • Senden von Quelldateien an die Übersetzer
  • Verwaltung des Übersetzungsworkflows
  • Empfang und Einfügen der übersetzten Inhalte in Ihr System
  • Synchronisierung der täglichen Änderungen
  • Und die Wiederholung des gesamten Vorgangs für alle Sprachen

Die besten Lösungen von heute können geänderte Inhalte schnell erkennen – ohne vorherige Benachrichtigung durch den Kunden – und eine schnelle, effiziente Übersetzung, Überprüfung und Veröffentlichung der lokalisierten Inhalte liefern. Als Best Practice gilt eine Umsetzungsdauer von einem Werktag (oder weniger).

6. Suchen Sie nach Omnichannel-Optionen

Die besten Anbieter versetzen Sie in die Lage, Übersetzungen erneut für Ihren Omnichannel-Einsatz zu nutzen – für PIM, E-Mail-Kampagnen, Produkt-Feeds, Offline-Dokumente, soziale Medien und vieles mehr. Daneben sollte auch eine Multimedia- und App-Lokalisierung verfügbar sein.

Herausragende Anbieter von Website-Übersetzungen können geänderte Inhalte schnell erkennen und diese innerhalb eines Werktages übersetzen.

7. Vermeiden Sie interne Optionen

Es ist verlockend, Ihr eigenes Website-Übersetzungsprojekt mithilfe interner Teams zu realisieren, bringt allerdings üblicherweise mehr Risiken als Vorteile mit sich. Interne Übersetzer verfügen oftmals nicht über die hohen Kompetenz-Standards, die von Übersetzungsanbietern gesetzt werden. Aufgrund der wechselhaften Arbeitsbelastungen im Bereich der Übersetzungen ist es außerdem schwierig, diese Positionen effektiv zu besetzen.

Die besten Unternehmen engagieren Muttersprachler, testen diese vor ihrer Einstellung umfassend und führen fortlaufende Überprüfungen der Übersetzungen durch, um die Qualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Aber die wahre Herausforderung liegt in der effizienten, effektiven Verwaltung der übersetzten Inhalte. Interne Ansätze erfordern einen fortlaufenden Einsatz und erzeugen unerwartete Kosten, die weit über die Übersetzung hinausgehen. Investitionen in neue Technologien oder teure technologische Integrationen sind häufig. Die Arbeitsabläufe werden schnell kompliziert und fehleranfällig.

Die besten Anbieter haben Übersetzungs-Management-Technologien, um diese Probleme zu lösen und erfordern keinen Aufwand auf Ihrer Seite zur Umsetzung und Ausführung. Sie haben auch die Personalressourcen, um sich Ihrem wechselnden Bedarf an Übersetzungen leicht anzupassen.

Fazit

Denken Sie bei Ihrer Expansion in neue Online-Märkte daran, dass eine Website-Übersetzung weit mehr ist als einfach nur eine „Übersetzung“.

Die Beherrschung von Website-Technologien und Online-Best-Practices – ebenso wie eine Verpflichtung zu einer ethischen Preisgestaltung und Kostenersparnissen – sind für Anbieter unerlässlich. Achten Sie darauf, dass der Übersetzungspartner, den Sie auswählen, die erfahrenen Mitarbeiter, das technische Fachwissen und die ethischen Standards hat, die Ihre Marke verdient.

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Craig Witt

16. August 2017

LESEDAUER: 4 MIN.