5 Probleme, auf die E-Commerce-Manager bei der Website-Übersetzung stoßen

Kunden auf der ganzen Welt online zu bedienen, stellt Unternehmen mit Transaktionswebsites vor besondere Herausforderungen.

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Craig Witt

16. Januar 2018

LESEDAUER: 4 MIN.

Als E-Commerce-Manager wissen Sie, wie kompliziert der tägliche Betrieb einer Transaktionswebsite ist. Allerdings lassen sich diese täglichen Herausforderungen nicht mit denen vergleichen, die sich Ihnen stellen, wenn Sie Online-Verbraucher auf globalen Märkten bedienen.

Zusätzlich zu den täglichen Sorgen, mit denen Sie sich ständig auseinandersetzen müssen, übernehmen Sie außerdem den Workflow, die Prozesse und Integrationen von Lösungen, die für die Website-Übersetzung erforderlich sind. Unvorbereitete Unternehmen sehen sich schnell riskanten, komplizierten und kostspieligen Problemen ausgesetzt.

Dies sind fünf der wichtigsten Aspekte, die Sie verstehen müssen:

1: Sicherstellung von Konsistenz

Die übersetzbaren Inhalte auf Ihrer Transaktionswebsite, darunter Texte und Bilder, befinden sich an zahlreichen Stellen, unter anderem in Ihrem CMS, PIM und Offline-Katalogen.

Allein die Lokalisierung dieser Inhalte ist an sich schon sehr kompliziert. Allerdings ist die Sicherstellung präziser Übersetzungen dieser sehr unterschiedlichen Inhalte wesentlich aufwendiger und zeitintensiver, besonders wenn Sie den Übersetzungsworkflow manuell bewältigen wollen.

Sie können diese Probleme durch eine auf Technologien basierende Lösung umgehen. Allerdings bieten die meisten angebotenen Lösungen keine Kompatibilität mit Ihren bestehenden Technologien. Falls doch, ist deren Kompatibilität dennoch auf Ihre aktuellen Technologien beschränkt. Allerdings werden Sie schnell feststellen, dass Anpassungen an CMS-Aktualisierungen, Website-Designänderungen und Umstrukturierungen der Website nicht möglich sind. Dies sind keine guten Voraussetzungen für die Zukunft.

Falls Ihre Website auf vielen verschiedenen Technologien basiert, kann eine mangelnde Konsistenz – vom Nutzererlebnis bis hin zur Website-Performance – zu Unsicherheiten bei den Verbrauchern, verheerenden Ausfallzeiten der Website oder anderen gravierenden Problemen führen.

Bei einigen Ansätzen sind Sie von deren Technologien abhängig. Dies schränkt ungemein Ihre Möglichkeit ein, Ihr CMS zu aktualisieren oder zu wechseln.

2: Schnelligkeit der Markteinführung

Von Produkteinführungen und Saisonalität bis hin zur Kundennachfrage: Der Einzelhandel ist von rasanten Entwicklungen geprägt. Websites müssen unmittelbar aktualisiert werden.

Herkömmliche Website-Übersetungsworkflows bieten Ihnen einfach nicht die Geschwindigkeit, in der sich die globale Wirtschaft bewegt. Es können wertvolle Tage – oder sogar Wochen – vergehen, bis Ihre übersetzbaren Inhalte identifiziert, gesammelt, ausgegliedert und schließlich auf Ihrer lokalisierten Website veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit leiden Ihre Werbeaktionen darunter und Ihre Konkurrenz schlägt Sie einmal mehr in Hinblick auf die Verkaufszahlen.

Bei Transaktionswebsites können Sie es sich einfach nicht leisten, irgendeinen Vorteil einzubüßen. Herkömmliche Übersetzungslösungen können Sie viel entscheidende Zeit kosten.

3: Funktionelle Konversionstrichter

So genannte Conversion Funnels, oder Konversionstrichter, sind ein entscheidender Aspekt für Ihr Unternehmen. Daher müssen deren Inhalte und Leistungen Ihren globalen Verbrauchern absolut nahtlos zur Verfügung gestellt werden. Alle Phasen des Trichters müssen übersetzt sowie auf ihre Qualität, Funktionalität und Wirkung hin überprüft werden.

Wenn ein Elemente des Trichters nicht – oder nur teilweise – übersetzt ist, führt dies zu einem mehrsprachigen Nutzererlebnis, das Kunden unsicher macht und verwirrt. Falls Sie Zahlungsmethoden nicht zur Verfügung stellen oder es Probleme bei internationalen Lieferungen bestehen oder diese nicht angeboten werden, hat dies die Unzufriedenheit der Verbraucher zur Folge.

Probleme wie diese stellen ein hohes Risiko dar. Verbraucher, die sich abwenden, werden Ihrer Website keine zweite Chance geben.

Globale Verbraucher sind schnell unzufrieden, wenn Sie ihnen nicht die von diesen bevorzugten Zahlungs- oder Liefermethoden bereitstellen.

4: Lokalisierung

Verbraucher auf globalen Märkten sprechen nicht nur verschiedene Sprachen. Sie nutzen ebenfalls verschiedene Messeinheiten und Währungen. Außerdem können sie unterschiedliche Feiertage feiern und Bräuche pflegen. Wenn Sie lokalen Verbrauchern Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchten, müssen Sie diese wie ein Einheimischer anbieten.

Sie können ein wesentlich authentischeres Nutzererlebnis bieten, indem Sie die speziellen Messeinheiten nutzen, die Preise in den lokalen Währungen angeben sowie lokale Rufnummern der Kundendienste und der Vertriebsabteilungen auf der Website zur Verfügung stellen.

Marketingkampagnen, bei denen kulturelle Werte und regionale Feiertage berücksichtigt werden, wecken das Interesse lokaler Verbraucher und bauen bei diesen Vertrauen und Markentreue auf. Allerdings erfordern solche Lokalisierungen weitaus mehr als Sprachkompetenz: Um perfekte, authentische Lokalisierungen sicherzustellen, sind umfassende Kenntnisse der regionalen Kultur erforderlich.

Außerdem benötigen Sie eine flexible Website-Übersetzungstechnologie, die diese maßgeschneiderten Inhalte jederzeit den richtigen Verbrauchern auf den richtigen Märkten anzeigt.

5: Omnichannel

Ihre Markenpräsenz definiert sich durch weitaus mehr als durch Ihre Website. Dabei spielen Social-Media-Profile, E-Mails, Kataloge, Offline-Marketingdokumente und viele weitere Aspekte eine entscheidende Rolle. Der Tonfall, die Werbebotschaft und das Image Ihrer Marke müssen perfekt und konsistent in diesen Kanälen auf globalen Märkten vermittelt werden.

Die Sicherstellung der Markenkonsistenz auf zahlreichen Kanälen in vielen Sprachen kann eine große Herausforderung darstellen. Da sich so viele Inhalte auf so zahlreichen Plattformen befinden, kann man schnell den Überblick verlieren, welche Inhalte an welcher Stelle sind.

Während es dazu kommen kann, dass einige Inhalte vollkommen übersehen werden, können andere unnötigerweise mehrfach übersetzt werden. Dies kostet viel Zeit und Geld.

Bei veralteten Ansätzen ist die Identifizierung und Übersetzung von Omnichannel-Inhalten nicht etwa eine sehr schwierige Aufgabe, sondern praktisch unmöglich.

Die Lösung

Es gibt nur wenige Hindernisse, die Ihre E-Commerce-Expansionen in globale Märkte vereiteln können. Sie können diese jedoch mit der richtigen Website-Übersetzungslösung umgehen.

Während Sie die verschiedenen Meinungen einholen, suchen Sie nach Lösungen, die die Komplexität der Betriebsabläufe und die Kosten der Website-Übersetzungen minimieren. Vollkommen schlüsselfertige Ansätze sind sehr effektiv, da Ihre mehrsprachige Website für Sie verwaltet, überwacht und betrieben wird, und somit der überwältigende Aufwand für Ihr internes Team hinsichtlich der Einführung und Verwaltung vermieden wird.

Eine schnelle Implementierung und Aktualisierungen von Übersetzungen sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Die besten Lösungen sind in der Lage, Websites in nur 30 Tagen vollständig zu übersetzen und einzuführen und neue, übersetzte Inhalte in nur 24 Stunden zu veröffentlichen.

Diese Lösungen basieren auf Technologien, die sich um all die komplexen Prozesse kümmern, die Website-Übersetzungen für Ihr IT-Team zu einer so schwierigen Aufgabe machen. Die beste Wahl ist eine leistungsstarke, proxy-basierte Lösung, die mit jedem Tool genutzt werden kann, sich für jede Art von Website eignet und alle Programmsprachen lesen kann.

Dies bedeutet, dass die Lösung mit Ihrem CMS kompatibel ist und zugleich Ihre Markenbotschaft perfekt repräsentierende Übersetzungen Ihrer Online- und Multichannel-Inhalte weltweit bietet.

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Craig Witt

16. Januar 2018

LESEDAUER: 4 MIN.